Chronik

Frühling kann kommen

Ganz schön herbstlich zeigte sich das Wetter bei der diesjährigen Frühlings-Aktion. Es regnete leicht und war recht ungemütlich. Dennoch folgten Kinder und Muttis dem Ruf des Kultur- und Sportvereins und beteiligten sich an der nun schon ein paar Jahre stattfindenden Aktion. Diesmal hatte eine Wuthenowerin Geld gespendet, sodass auch in diesem Jahr wieder Blumenzwiebeln für Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen und Krokusse besorgt und in die Erde gesetzt werden konnten. Die etwa 480 Zwiebeln wurden an drei Stellen in der Dorfstraße und am Sportplatz gepflanzt.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Blümchen auch im Frühjahr für die erhofften Farbtupfer sorgen. Die Teilnehmenden waren jedenfalls mit Eifer und Elan dabei. Danke dafür!

Andacht, Theater, CHIPpendales – Kartoffelfest 2026

Bange beobachtete das Orgateam Kartoffelfest die Wetterlage. Regen, kräftiger Wind und herbstlich-frische Temperaturen wurden prognostiziert. Aber je näher der Termin rückte, umso besser wurden die Vorhersagen. Am Ende war es sonnig und schön.

Aber von vorn: Das Kartoffelfest am 10.10.2026 war traditionell, aber auch mit Neuerungen. Die Andacht der Kirchengemeinde fand erstmals im Saal des Dorfgemeinschaftshauses statt. Die Kinder hatten am Vormittag die Erntedankgaben im Dorf gesammelt und sich dann in der Kirche getroffen. Gemeinsam mit dem Pfarrer Thomas Klemm-Wollny, der Gemeinde und ihren gesammelten Gaben machten sie sich dann auf ins Dorfgemeinschaftshaus. Hier fand eine schöne Andacht statt, bei der sogar die Männer etwas lauter mitsangen. Am Ende bedankte sich Ortsvorsteherin Ariane Feierbach beim Pfarrer und überreichte ihm eine Tafel, die Teil eines schon länger laufenden Projektes ist. In Wuthenow gibt es viele Gebäude, die architektonisch und auch geschichtlich interessant sind. Mit Tafeln sollen diese Informationen sichtbar für Einwohnende und Gäste gemacht werden. Die Schinkelkirche Wuthenow hat nun auch eine Tafel.

Der Duft aus der Kantinenküche lockte nun die Anwesenden und auch die hinzugekommenen Gäste zum Mittagessen. Die Kantine ist zwar seit einigen Monaten geschlossen, aber Frauen aus dem Dorf und der neue Betreiber haben die üblichen Leckereien aus der Kartoffel (Suppe, Salat, Puffer) vorbereitet. Die Hungrigen kamen zahlreich, die Warteschlange reichte bis zur Dorfstraße. Die Puffer waren zuerst aus, aber Salat und Suppe (auch vegetarisch) reichten.

Inzwischen hatten sich die ersten Fahrzeuge schon auf den Weg gemacht, denn der Umzug der Landmaschinen sollte folgen. Zunächst eröffnete die Ortsvorsteherin jedoch das Fest, stellte DJ Tony vor, der mit Beschallungs- und Lichttechnik für die musikalische Umsetzung sorgte. Dann waren schon die ersten Fahrzeuge zu hören, vor allem die Signalhörner der beiden Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr. Die Kameraden von der Feuerwache Süd-Ost hatten sich kurzerhand in den Umzug eingereiht, später standen die Wagen auch zur Ansicht auf dem Hof. Dirk Zieten gab zu den vorbeirollenden Landmaschinen technisch Auskunft und stellte auch die Fahrerinnen und Fahrer vor. Als alle Fahrzeuge vorbeiwaren, nutzte Ariane Feierbach noch einmal Mikrofon und Ruhe und bedankte sich bei zwei Personen, die ihre jahrelange Verantwortung für das Wohl des Dorfes nun abgegeben haben. Heike Hausbalk war 14 Jahre lang Vorsitzende des Kultur- und Sportvereins Wuthenow. Der Verein organisiert fast alle dörflichen Veranstaltungen, so auch das Kartoffelfest. Heike übergibt an Ralf Feierbach, der schon Vorstandsmitglied war. Sie wird – zum Glück – weiter Vorstandsmitglied und auch aktiv im Verein bleiben. Der Verein Dorfgemeinschaft Wuthenow, dem das Dorfgemeinschaftshaus gehört, wurde seit seiner Gründung von Axel Noelte geleitet. Axel hatte als Ortsvorsteher dafür gesorgt, dass das Verwaltungsgebäude der ehemaligen LPG Dorfgemeinschaftshaus werden konnte und als Vereinsvorsitzender den Umbau eingeleitet. Diese Arbeit wird Prof. Dieter Nürnberg nun fortsetzen. Ein neuer Kantinenbetreiber konnte auch gefunden werden. Der Lichtenberger Robert Hohberg wird zum nächsten Jahresbeginn den Betrieb fortsetzen. Er stellte sich kurz vor und hatte sich für das Fest auch ein kleines Schmankerl überlegt. Kleine Häppchen und Muffins wurden von seiner Familie und ihm an die Besucherinnen und Besucher verteilt.

Inzwischen war Kaffeezeit. Im Saal stand ein tolles Kuchenbuffet. In vielen Wuthenower Haushalten wurde gebacken, sodass es eine große Auswahl an Kuchen und Gebäck gab. Für die, die zu spät für die Kartoffelgerichte aus der Kantine waren, gab es Gegrilltes auf dem Hof.

Die Theatergruppe „Perfekt Unperfekt“ war inzwischen eingetroffen. Mit einer kleinen Modenschau erheiterten die Männer und Frauen das Publikum. Viele waren nicht nur wegen des kurzen Regenschauers in den Saal gekommen. Die Truppe lud alle zum Mitmachen ein. Geprobt wird immer montags im Stadtteilzentrum Krümelkiste in Neuruppin. Da das Thema Nachhaltigkeit hier eine große Rolle spielte, nutzte Ortsvorsteherin Ariane Feierbach gleich die Gelegenheit, den neuesten technischen Mitarbeiter vorzustellen – einen Gastro-Spüler. Der Kultur- und Sportverein versucht schon länger, bei Veranstaltungen den Müll zu reduzieren. Deshalb werden die Speisen und Getränke in Geschirr und Gläsern ausgeschenkt. Dadurch muss aber auch abgewaschen werden. Mit finanzieller Unterstützung des Landkreises OPR konnte ein Gastro-Spüler angeschafft werden. Das Gerät hatte beim Kartoffelfest seinen ersten großen Einsatz. Noch steht es angeschlossen und funktionstüchtig auf einer Palette im Saal, aber in den nächsten Wochen wird ein Side-Board installiert, in dem der Spüli Platz finden wird.

Bei strahlenden Sonnenschein konnten die Besucherinnen und Besucher auf dem Hof Wuthenower Kartoffeln, Äpfel und Kürbisse kaufen. An den Ständen gab es auch Selbstgemachtes, frischen Honig und gepresste Öle. Die Kinder waren bei der Kartoffelolympiade und mit den Heuballen beschäftigt, die Älteren traten im Wettbewerb im Luftgewehrschießen an. Wer wollte, besichtigte die Feuerwehrfahrzeuge.

Schon vormittags war eine dreiköpfige Jury gestartet, um die geschmückten Grundstücke zu inspizieren. Bei der Siegerehrung resümierte Jurymitglied Gerlind Relitz, dass zwar weniger Grundstück geschmückt wurden, aber diese mit viel Fantasie und Kreativität. Es gab auch wieder viele Kartoffelmäuse. Die besten fünf wurden ausgezeichnet. Die Preise hatte die Familie Relitz gespendet – es gab Kartoffeln und etwas zum Naschen. Die Platzierungen: Platz 5: Dorfstraße 86a, Platz 4: Dorfstraße 1, Platz 3: Dorfstraße 6, Platz 2: Dorfstraße 27a. Der erste Platz ging in die Dorfstraße 66. Hier war ein tolles Bild mit großen Skulpturen aufgebaut. Aus Kartoffeln kann man ja auch Chips machen oder eben CHIPpendales!

Im Luftgewehrschießen konnte sich der Gnewikower Jan mit 58 von 60 möglichen Ringen den ersten Platz sichern. Darüber freute er sich sehr, im letzten Jahr war er noch Zweiter. Platz 2 ging an den Wuthenower Hagen, den dritten Platz teilten sich Vossi und Lena.

Mit einem sehenswerten Sonnenuntergang ging das diesjährige Kartoffelfest zu Ende. Ariane Feierbach bedankte sich bei allen Helfenden, Unterstützenden und Sponsoren und wies noch auf das Konzert der Band „RosenDuft und Klang“ hin, das später im Saal stattfinden sollte. Die Band besteht aus vier Personen. Eine Wuthenowerin singt dort und spielt Klavier. DJ Tony ist dort an der Gitarre und auch singend dabei. Das Konzert war fein und es wurde sogar getanzt.

Vorstandswahl im Kultur- und Sportverein Wuthenow

Zur Versammlung waren alle Mitglieder des Kultur- und Sportvereins Wuthenow am 09.09.2026 aufgerufen. Vorab hatte es schon eine Versammlung im Juli gegeben, in der die Rechenschafts- und Tätigkeitsberichte abgelegt wurde, heute ging es um die Vorstandswahl. Die Vorsitzende Heike Hausbalk hatte schon weit im Vorfeld angekündigt, nicht mehr Kopf des Vereins sein zu wollen und auch weitere Mitglieder des achtköpfigen Vorstands hatten ihren Rückzug aus dem Vorstand oder von ihrer Position vorab bekannt gegeben.

Sehr emotional wurde Heike als Vorsitzende verabschiedet – ein Posten, den sie 14 Jahre lang bekleidet und sehr gut ausgefüllt hat. Sie bedankte sich ebenso bei ihren Vorstandsmitgliedern, auf die sie sich immer verlassen konnte und kann. Heike wird dem Verein weiter die Treue halten und auch weiter im Vorstand mitwirken.

Dann ging es an die Wahl und die anwesenden Mitglieder waren aufgefordert, die sieben angetretenen Personen für den Vorstand zu bestätigen. Das geschah nahezu einstimmig, sodass sich diese Sieben zurückziehen und konstituieren konnten. Am Ende stand fest, das Ralf Feierbach von nun an Vorsitzender des Kultur- und Sportvereins ist. Er war schon Vorstandsmitglied, organisierte schon viele Fest mit und stand auch schon hinter dem Tresen, z.B. am Frauentag. Die Kasse übernimmt nun Madlen Skudlarek, die neu im Vorstand, aber nicht im Dorf ist. Viele kennen sie hier schon als „Kuchentante“, die die Organisation der Kuchenspenden zu den Festen organisiert. Aus dem Vorstand zurückgezogen haben sich Ute Hinze und Anke Rosenau, die aber beide gern weiter als Mitglieder mitwirken wollen.

Sportfest vom Winde verweht

Das für den 05.09.2026 geplante und organisierte Sportfest musste einen Tag vorher leider abgesagt werden. Starke Böen und viel Regen waren für den Nachmittag vorhergesagt, sodass das Organisationsteam schweren Herzens beschloss, das Fest witterungsbedingt abzusagen.

Arbeitseinsatz mit speziellen Funden

Aufräumen ist wichtig und ausmisten auch. Dazu trafen sich am 29.08.2026 viele Freiwillige zum Arbeitseinsatz am Dorfgemeinschaftshaus. Der Schuppen musste dringend entrümpelt, die Außenanlagen gepflegt, die Büchertauschstelle aufgeräumt und ein Geschirrspüler-Einbau vorbereitet werden. Nebenbei sollte auch noch mit Mitteln des Kulturgroschens die Bushaltestelle an der Kirche gestrichen werden. Viel Arbeit, aber motivierte Menschen waren gekommen und so ging (fast) alles gut von der Hand.

Aber von vorn: Um 10 Uhr wurden alle von der Vorsitzenden des Kultur- und Sportvereins Heike Hausbalk, dem neuen Vorsitzenden des Vereins Dorfgemeinschaft Wuthenow Dieter Nürnberg und der Ortsvorstehenden Ariane Feierbach begrüßt. Die zu erledigenden Dinge waren längst bekannt – jede Station hatte eine/n Verantwortliche/n und so konnte es auch sofort losgehen. Das kleine Nebengelass am Dorfgemeinschaftshaus hatte es in sich. Neben Müll und „is doch noch gut“-Dingen fand sich hier auch das Skelett eines Huhns und eine Ausgabe der Bauernzeitung von 1989. Auf mehrere Pkw-Hänger wurden nach Stoff sortiert und weggefahren. Das Team der Büchertauschstelle teilte sich, die einen entrümpelten und säuberten das kleine Haus am Dorfanger, die anderen sortierten und entsorgten auf dem Dachboden des DGH Bücher, die Unbekannte vor einiger Zeit mal einfach an der Tauschstelle abgelegt hatten. Das Team Außenanlagen nahm sich dem Unkraut an DGH und Parkplatz an und schaffte auch einen Anhänger voll Grünabfall. Im Haus wurde noch aufgeräumt und Fenster geputzt. Nur das Team Geschirrspüler-Einbau stand vor einer größeren Aufgabe. Aus Mitteln des Landkreises OPR konnte ein Gastro-Geschirrspüler beschafft werden, der im Saal seinen Platz finden soll. Die Wasserleitung für den Anschluss war zwar schnell verlegt, aber wo ist die Abwasserleitung? Vermutungen, Spülungen und jede Menge Bodenaushub führten letztlich nicht zur Leitung, an die der Geschirrspüler angeschlossen werden kann. Nun muss schwereres Gerät ran. Die Bushaltestelle, die eigentlich eine offen Garage und wenig einladend ist, erhielt einen ersten weißen Anstrich. Hoffentlich sind beim nächsten Termin Kinder und Jugendliche dabei, die eigentlich zur Hilfe aufgefordert waren.

Die Arbeiten wurden nur durch eine kleine Mittagspause unterbrochen. Gegrilltes, gespendeter Kartoffelsalat und frischer Kuchen sorgten für neue Kräfte und so konnte auch noch bis in den Nachmittag hinein gearbeitet werden.

Danke an alle, die so fleißig mit Körperkraft, aber auch mit Geräten, Werkzeugen und Fahrzeugen mitgeholfen haben!

Kinderfest mit Regenpause

Zugegeben – der Internationale Kindertag (1. Juni) lag schon etwas zurück, dennoch organisierte der Kultur- und Sportverein Wuthenow e.V. in Kooperation mit der ASB-Kita Sonnenland für den 13.06.2026 ein tolles Kinderfest mit vielen Angeboten für Kleine und Große.

Die Sonne lockte die Besucherinnen und Besucher gegen 14 Uhr zum Dorfgemeinschaftshaus, wo schon ein Rollerparcours, verschiedene Geschicklichkeitsspiele, die Feuerwehr Süd-Ost, Reiten und Basteln bereitstanden. Hier konnte sich jedes Kind ausprobieren (z. B. den Nagel auf den Kopf treffen) und viel Spaß haben. Im Saal wurde gebastelt (Buttons),  geschminkt, man konnte in Büchern stöbern und es gab Kuchen, die die Frauen aus dem Dorf gespendet hatten. Wer wollte, konnte kostenlos frisches Popcorn genießen.

Das Wetter hielt nicht und es gab zwischendurch einen kräftigen Schauer, der alle Besucher in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses flüchten ließ. Da es aber auch dort genug zu entdecken gab und es nach frischem Kuchen und Kaffee duftete, war die feuchte Wetterlaune gar nicht so schlimm.

Als die Wolken sich verzogen hatten, gaben viele Kinder noch einmal alles und arbeiteten ihren Laufzettel ab. Wer alle Stationen besucht hatte, konnte sich ein Eis am Tresen abholen.

Ein schönes Fest ging so zu Ende, wie es angefangen hatte – bei strahlendem Sonnenschein.

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfenden, Unterstützer und das Organisationsteam.

Wechsel an der Spitze

Am 27. Mai 2026 traten die Mitglieder des Vereins Dorfgemeinschaftshaus Wuthenow e.V. zur Versammlung zusammen. Es standen Vorstandswahlen an. Auch hatte der langjährigen Vorsitzenden Axel Noelte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Der neue Vorsitzende Prof. Dieter Nürnberg übernahm das Amt und bedankte sich: „Lieber Axel, herzlichen Dank für Deinen Einsatz zum Erwerb und Wiederaufbau des DGH zugunsten der Wuthenower Dorfbevölkerung!“

In den neuen Vorstand wurden gewählt: Prof. Dieter Nürnberg, Peter Lenz, Gerlind Relitz, Tino Brandt und Andreas Schmölling. Das Dorfgemeinschaftshaus soll weiter betrieben werden. Ganz oben auf der Agenda stehen nun die Betreibersuche für die Kantine und der zügige Ausbau des Gebäudes.

Der Saal des DGH kann unverändert gebucht werden für Feiern jeder Art. Kontakt ist und bleibt die Wuthenowerin Heike Hausbalk (kontakt[at]wuthenow-dorfgemeinschaft.de).

Frühjahrsfeuer

Wie schon beim letzten Herbstfeuer, weinte der Himmel auch beim Frühjahrsfeuer am 28.03.2026 wieder. Dabei hatte das traditionelle Abbrennen schon wegen der erhöhten Waldbrandgefahr durch die lange Trockenphase auf der Kippe gestanden. Dennoch kamen fast 60 Menschen, standen bei leichtem Nieselregen um das wärmende Feuer mit Bier und Bratwurst und machten das Beste draus. Auch durch die große Fenster im Saal des Dorfgemeinschaftshauses konnte man das Feuer gut sehen, dabei aber in der Wärme sitzen.

Aus dem Weg, ich muss tanzen! – Frauentag in Wuthenow

Der Weltfrauentag ist am 08. März, aber in Wuthenow wurde dieses Jahr reingefeiert. Am 07.03.2026 ging die seit Tagen ausverkaufte Frauentags-Party fast pünktlich um 19 Uhr los.

Zur Eröffnung gab es zunächst ein tolles Spiel von einem Querflöten-Quartett. Die sechzehn- und siebzehnjährigen Mädels (mit dabei die Wuthenowerin Jette) hatten beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Platz erreicht und somit das Ticket zum Landesfinale gelöst. Sie sammelten etwas Vorspielerfahrung und die mehr als 80 Frauen im Saal bekamen ihre tolle Kunst zu hören. Ortsvorsteherin Ariane Feierbach sprach ein paar Worte zur Geschichte des Frauentages und ermutigte die Besucherinnen, weiter für Frauenrechte einzustehen. Sie bedankte sich bei den sechs Männern, die freiwillig und ehrenamtlich die Party organisiert hatten und nun den Bar- und Küchendienst sicherstellten. Ein großes Dankeschön ging vor allem an Heike Hausbalk, Vorsitzende des Kultur- und Sportvereins, die ihr Amt nach 13 Jahren gern weitergeben möchte.

Dann war wirklich richtig Party – tanzen, trinken, lachen, quatschen. Das DJ-Duo Micha und Ina kam mit den Musikwünschen kaum hinterher. Die Frauen tanzten – manchmal in Linedance-Formation oder nach eigener Choreografie. Zwischendrin traten die „Lehnitzer Bierbrummer“ auf. Die sieben Männer des Chores gehören zum Lehnitzer Karnevalsclub, das 81-jährige Gründungsmitglied sang auch mit. Alte Berliner Lieder, aber auch neue Songs wurden hier vorgetragen, immer mit einem Bierchen zwischendurch.  Mehrere Zugaben waren nötig, ehe der Männerchor wieder aus dem Saal gelassen wurden. Nach Mitternacht leerte sich die Tanzfläche endgültig. Eine tolle Frauenfeier ging zu Ende.

Gemütlicher Handarbeitsnachmittag

Ganz gemütlich und in froher Stimmung trafen sich Frauen und ein Mann am 14.02.2026 zum Handarbeitsnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus. Die fachkundige Wuthenowerin Bärbel hatte schon ein paar Schaustücke vorbereitet, die man auch einfach bei ihr kaufen konnte. Sie stand ebenso für Hilfe parat, wenn es beim Nähen, Sticken, Stricken oder Häkeln nicht so einfach war. Die meisten hatten ihre Idee oder ihr Projekt dabei, auch die Profis.

Es wurde gelacht, gequatscht und Projekte wurden auch wieder „zurück gebaut“ – bei Kaffee und Kuchen ließ es sich hier gut aushalten. „Bärbel, lass uns das öfter machen!“, war die Aussage der Teilnehmenden.

Fürs Ehrenamt geehrt

Vom Bürgermeister der Fontanestadt wurden die Organisatorinnen des Dorfkaffees am 09.12.2025 zu der jährlich stattfindenden Ehrung der Ehrenamtlichen eingeladen und geehrt. Burglind Wendenburg und Ilona Wiech waren für diese Ehrung vorgeschlagen worden. Aus der Laudatio:

Beide Frauen haben sich über viele Jahre hinweg im Kultur- und Sportverein eingesetzt und dabei mit dem monatlich stattfindenden Dorfkaffee, die Möglichkeit der Begegnung für die Seniorinnen und Senioren in unserem Dorf geschaffen. Durch diese Aktivitäten haben Frau Wiech und Frau Wendenburg dazu beigetragen, die soziale Integration von Senioren zu fördern. Viele leben noch selbstbestimmt, aber meist ohne Unterstützung ihrer weggezogenen Familienmitglieder. Beim Dorfkaffee wird gesungen, gelesen, Musik oder Gedichte vorgetragen und vor allem in den Austausch gegangen. Im Alter so wichtige Sozialkontakte werden hier bei Kaffee und Kuchen gepflegt, Geburtstage gefeiert und so auch Netzwerke aufrechterhalten. Zudem werden die Themen des Ortes, der vor allem mit vielen Veranstaltungen eine Kontaktpflege ermöglicht, mit den Seniorinnen und Senioren geteilt, auch wenn sie einmal nicht bei einer der zahlreichen Veranstaltungen anwesend sein konnten. Um den Seniorinnen und Senioren im Ort die Teilnahme am Dorfkaffee zu ermöglichen, bieten Frau Wiech und Frau Wendenburg auch den Transport an. So werden die Teilnehmenden auch mal mit dem Auto abgeholt und wieder nach Hause gebracht. Durch die aktive Arbeit im Verein – Frau Wiech ist Vorstandsmitglied (Kasse), Frau Wendenburg hilft bei allen Veranstaltungen beim Verkauf von Kuchen – sind beide Frauen tolle Vorbilder für ein rüstiges Rentnerdasein und aktives ehrenamtliches Leben. Das Dorfkaffee, das bis auf die Monate Juli und August jeden zweiten Dienstag im Monat im Dorfgemeinschaftshaus stattfindet, wird auch von jüngeren Personen besucht. Das ist den Organisatorinnen besonders wichtig, denn Einsamkeit ist auch für Frühberentete, Mütter in Elternzeit und Erwerbslose ein ernstzunehmendes Problem. Die Teilnehmenden können sich aktiv beim Dorfkaffee und auch für den Verein einbringen. Viele Frauen backen leckere Kuchen für die Feste des Dorfes und spenden somit indirekt für die Vereinsarbeit. Ein Gefühl des „Gebraucht-Werdens“ spielt dabei eine große Rolle. Insofern sind wir der festen Überzeugung, dass Frau Wiech und Frau Wendenburg diese Auszeichnung verdienen. Ihr steter Einsatz und ihre Hingabe (nicht nur) für die Seniorenarbeit sind beispielhaft und verdienen besondere Anerkennung.

 

Dem ist nur noch hinzuzufügen: Herzlichen Glückwunsch, Danke für Eure Arbeit und weiter so!

Adventszeit eingeläutet

Viele hübsche Dinge gab es am Nachmittag des 22.11.2025 im Saal des Dorfgemeinschaftshauses zu kaufen: bunte Plätzchen, Holzarbeiten, Täschchen, Karten, Gekochtes, Seife, Kerzen, Adventsgestecke usw. Schon viele Jahre lang wird so in Wuthenow der Reigen der Weihnachtsmärkte der Region und die Adventszeit eingeläutet.

Viele Besucherinnen und Besucher waren der Einladung des Kultur- und Sportvereins Wuthenow e.V. gefolgt und hatten sich an den vielen Ständen umgeschaut. Es wurde gehandelt und gekauft, am Ende schienen beide Seiten sehr zufrieden. Kinder konnten sich die Zeit mit Basteln oder beim Märchenlesen vertreiben. Mit Kaffee, Punsch, frischem Kuchen oder einer herzhaften Soljanka ließ es sich auch ansonsten gut aushalten.

Strömender Regen

Nein, das Wetter am Abend des 15.11.2025 war wirklich zum Zu-Hause-Bleiben. Es hatte schon den ganzen Tag geregnet und wollte einfach nicht aufhören. Dennoch standen gegen 17.30 Uhr die Kameraden der Gnewikower Feuerwehr und ein paar Kinder mit ihren Angehörigen am Kindergarten bereit, wollten dem Wetter trotzen und mit ihren bunten Lampions den Weg zum Dorfgemeinschaftshaus laufen. Das war schön zu sehen und so setzte sich der Umzug auch zügig in Bewegung. Zwischendurch gesellten sich sogar noch zwei weitere wetterfest eingepackt Knirpse mit ihren Lichtlein dazu.

Zum Glück ist es ja im Saal trocken und so kamen doch recht viele Leute vorbei um eine Grillwurst zu essen, etwas zu trinken oder einfach nur mal zu quatschen. Dazu gab es genügend Gelegenheit und das Feuer draußen auf dem Hof loderte dank Dietrich ja trotzdem.

Besucherrekord beim Dorfkaffee

So viel waren wir noch nie! Fast 30 Personen nahmen am 11.11.2025 beim Dorfkaffee im Dorfgemeinschaftshaus teil. Da der übliche Dienstagstermin auf den Beginn der fünften Jahreszeit fiel, hatten sich die beiden Organisatorinnen Ilona und Burglind gedacht, diesmal mit Pfannkuchen aufzuwarten. Heute sollte zudem den fleißigen Bäckerinnen gedankt werden, die immer wieder für Veranstaltungen Kuchen spenden. Auch die Mitarbeiterinnen der Kantine erhielten Pfannkuchen. Die Stimmung war jedenfalls grandios!

Für alle, die auch mal am Dorfkaffee für Jung und Alt teilnehmen wollen – jeden zweiten Dienstag im Monat wird die Kaffeetafel gedeckt und JEDE/R kann kommen.

Danke für Eure Kuchenspende!

Ortsvorsteherin Ariane Feierbach hatte die Kinder Wuthenows am 08.11.2025 zu einer besonderen Aktion eingeladen. Durch die vielen Kuchenspenden nicht nur beim letzten Kartoffelfest wurde Geld eingenommen, das wiederum eingesetzt werden konnte, um unter anderem Auftritte von Künstlern, Tanzgruppen, Chören oder einfach nur die Miete für eine Hüpfburg zu bezahlen. Dafür sollte nun einmal Danke gesagt werden. Die Ortsvorsteherin hatte Blumenzwiebeln besorgt. Drei Kinder waren ihrer Einladung gefolgt und gemeinsam mit ihren Mamas bei nasskühlem Wetter unterwegs im Dorf. Erst wurde geklingelt und Danke gesagt, dann ausgehandelt, wo die Frühblüher gesetzt werden sollen. Natürlich konnten nicht alle erreicht werden, aber vielleicht kann das ja in den nächsten Jahren zur Tradition werden. Franz, Lina und Erik hatten jedenfalls zusammen mit ihrer Ortsvorsteherin viel Spaß!

Der Kartoffel fröhlich gehuldigt

Mit Gottes Segen begann am 11.10.2025 das alljährliche Kartoffelfest in Wuthenow. Pfarrer Thomas Klemm-Wollny hielt amüsant und sogar lehrreich in der mit Kartoffeln geschmückten Kirche eine Andacht zum Kartoffelfest und dann konnte es auch am Dorfgemeinschaftshaus richtig losgehen. Die meisten waren ohnehin schon da, denn keiner wollte sich das bekannte Kantinen-Essen entgehen lassen, bei dem die Kartoffel im Mittelpunkt stand. Die Kartoffelpuffer waren am schnellsten aufgegessen.

Das Wetter kam nun auch richtig in Fahrt, der Wind ließ langsam nach und die Sonne kam auch für längere Abschnitte heraus. Die Jagdhornbläser-Gruppe „Ruppiner Stimmbogen“ eröffnete mit Signalen der Jagd und lockte die Besucherinnen und Besucher vor das Haus. Heike Hausbalk (Vorsitzende des Kultur- und Sportvereins) und Ortsvorsteherin Ariane Feierbach eröffneten das Fest, wünschten allen viel Spaß und bedankten sich schon jetzt bei den vielen Freiwilligen, die für das Gelingen des größten aller Feste in Wuthenow beigetragen haben.

Der Wuthenower Professor Dieter Nürnberg stellte sein mit Historiker Andreas Jüttemann und der Ortsvorsteherin laufendes Projekt vor. Mit finanzieller Unterstützung des Landkreises OPR (besondere Projekte im ländlichen Raum) konnte seine Idee umgesetzt werden, die Geschichte der sehr alten Gebäude in Wuthenow sichtbar zu machen. Schilder mit historischen Daten und Bildern sollen an den Villen, Bauern- und Handwerkerhäusern über die Historie berichten und den Einwohnenden und Gästen Auskunft geben. Ein erstes Schild wurde nun am Dorfgemeinschaftshaus enthüllt – das Haus war Gasthaus, Verwaltungssitz und Supermarkt – und viele weitere solcher Schilder sollen in Kürze folgen.

Dann lief der Umzug durch die Dorfstraße – geschmückte alte und neue Landmaschinen und ein paar Ausflugsmotorräder flanierten vorbei. Die vielen Besucher an der Strecke konnten hier natürlich auch Geräte zur Kartoffelernte bestaunen.

Das Fest verlagerte sich nun von der Straße weg auf den Hof des Hauses. Hier gab es jede Menge Spaß und Unterhaltung. Vor allem die Kinder waren mit der Traktor-Hüpfburg, der Kartoffel-Olympiade und einer Rätsel-Rallye voll beschäftigt. Klein und Groß traf sich aber auch beim Hobby Horsing am Rande des Geländes. Mandy Wegner, eine von fünf landesweit ausgebildeten Trainerinnen, hatte einen Parkour aufgebaut und auch genügend Sportgeräte dabei, dass die Kinder sich ausprobieren konnten. Sogar die skeptischen Erwachsenen versuchten sich dabei, die aus Finnland stammende Sportart einmal auszuprobieren. So manch einer kam bei einer Runde auch ganz schön aus der Puste. „Hier geht es um Hoch- und Weitsprung, Schnelligkeit und Koordination“, sagt die Trainerin.  Ihr Einsatz kam zustande, weil der Kultur- und Sportverein mit dem Hort der Grundschule Gildenhall eine Kooperation eingegangen sind und sie dort auch eine Arbeitsgemeinschaft leitet.

Die „Gute Laune Mädels“ aus Gnewikow hatten sich danach angesagt. Eine Tanzgruppe von Frauen im Alter von 22 bis 86 Jahren zeigte, was in ihnen steckte und brachten nicht nur nach Country-Musik, sondern auch zu Schlagern ihr Können auf die Fläche und tanzten nach Line-Dance-Art etwas vor. Prompt lud Ortsvorsteherin Ariane Feierbach die Damen zur Frauentagsfeier im nächsten Jahr ein, beeindruckt von der Freude, die die Frauen beim Tanzen hatten.

Inzwischen waren die Händlerinnen und Händler ihre regionalen Produkte (Kartoffeln, Honig, Äpfel, Marmeladen und Aufstriche) und Handarbeiten (Gehäkeltes, Gebasteltes) schon gut losgeworden, das Kuchenbuffet hatte sich geleert, das dritte Fass Bier wurde angestochen und auf dem Grill wurde der letzte Schwung Bratwurst und Bouletten gewendet.

Die Wuthenowerinnen Gerlind Relitz und Kerstin Grothe waren von ihrer Runde durch die Dorfstraße zurückgekehrt. Sie hatten sich die geschmückten Grundstücke angeschaut und die Plätze festgelegt. Gerlind Relitz berichtete, dass es wieder Schönes und Amüsantes zu sehen gab. Kartoffelmäuse hätten ihr gefallen, obwohl sie Mäuse gar nicht mag. Sieben Preise wurden vergeben, die von der Kfz-Firma Relitz gespendet wurden.  Dritter wurde das Grundstück in der Dorfstraße 66. Hier lebt erst seit ein paar Monaten eine junge Familie, die auf Fest und den Schmückwettbewerb aufmerksam geworden sind und nun auch mit ihren Kindern und Verwandten vor Ort waren. Sie hatten kurzerhand sogar eine kleine Fotowand aufgestellt und nach der Jurywertung zum Festplatz gebracht. Der zweite Platz ging an die Dorfstraße 18 – hier war sehr liebevoll ein Gemüseverkaufsstand aufgebaut worden. Gewonnen haben die Familien in der Dorfstraße 7. Die Jury war überwältigt von der Idee, der Vielfalt und der Ausführung des dargestellten Bildes – eine Szene aus dem bäuerlichen Leben – Verarbeitung von Früchten am Küchentisch.

Der schon am Nachmittag gut besuchte Schießstand war mit der Austragung des Wettbewerbs noch nicht fertig. Es gab letztlich noch ein Stechen über drei Runden, aber zwischen Platz 2 und 3. Den ersten Platz hatte sich wie im letzten Jahr längst die junge Wuthenowerin Sina gesichert. Schon in der ersten Runde hatte sie 57 Ringe mit dem Luftgewehr geschossen und war damit erneut Erste im Luftgewehr-Schießen. Platz zwei ging an Jan aus Gnewikow, Dritte wurde Petra, die trotz ihres Einsatzes am Kuchenstand noch schnell zum Schießen gekommen war.

Mit den Siegerehrungen leerte sich der Hof des Dorfgemeinschaftshauses wieder, die Sonne zog sich zurück, DJ David drehte die Musik runter und ein tolles Kartoffelfest mit friedlicher und fröhlicher Stimmung ging zu Ende. Das Organisationsteam aus Freiwilligen und Ehrenamtlichen hatte durchweg gute Kritiken der Gäste bekommen und war sichtbar mit Freude dabei.

Kreisdorftag in Keller

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hatte am 13.09.2025 zum Kreisdorftag eingeladen, der diesmal von dem kleinen Ort Keller an der Grenze zu Oberhavel ausgerichtet wurde. Nur ca. 140 Einwohner, aber davon viele in Aktion, präsentierten einen schönen Tag und die Ehrenamtlichen aus den anderen Dörfern des Landkreises konnten wieder jede Menge Ideen und Anregungen für ihre eigene Arbeit mitnehmen. Keller präsentierte sich vor allem Grün: die umtriebige Landfrauengruppe des Ortes hatte viele verschiedene Pflanzprojekte zu bieten.

Nebenbei wurde auch der diesjährige Wettbewerb „Unser Dorf lebt durch uns“ ausgewertet, bei dem sich auch Wuthenow um einen Preis bemüht hat. Ortsbeirat und Kultur- und Sportverein Wuthenow e.V. hatte im Vorfeld eine aussagekräftige Bewerbung abgegeben. Jutta Haase war mit ihrem Mann nach Keller gereist und durfte aus den Händen des Landrates auch einen kleinen Preis und Prämie in Höhe von 100 Euro entgegennehmen.

Immer weiter, immer weiter …

Immer weiter geht es bei der Modernisierung und Ausstattung des Saales im Dorfgemeinschaftshaus. Seit dem Frühjahr waren fleißige Hände am Werk und haben die Elektrik, den Fußboden, Malerarbeiten und nun sogar die Fenster bearbeitet. Seit August ist die Straßenfront mithilfe des Ortsteilbudgets mit schallschützenden Innenfenstern ausgerüstet worden. Die Arbeiten an der Elektrik sponserte die Firma Brandt.

Mitglieder des Kultur- und Sportvereines Wuthenow haben die Tische und Stühle in den letzten Wochen montiert, die der Verein bestellt hatte. Nun ist auch das Mobiliar einheitlich und bequeme Stühle laden zum Verweilen bei den nächsten Festen oder privaten Feiern ein.

Warm und schön – Kinder- und Sportfest in Wuthenow

Bei sehr hohen Temperaturen und stetem Sonnenschein wurde am 14.06.2025 in Wuthenow das Kinder- und Sportfest gefeiert. Da die Sommerferien in Brandenburg erst weit im September enden und der Kindertag zwischen Himmelfahrt und Pfingsten lag, entschlossen sich die Organisierenden des Kultur- und Sportvereins Wuthenow e.V. dieses Jahr dazu, die Feste zusammenzulegen und im Juni zu feiern.

Gegen 13 Uhr eröffneten Vereinsvorsitzende Heike Hausbalk und Ortsvorsteherin Ariane Feierbach das Fest, stellten die Akteure vor und bedankten sich bei allen, die bis hierhin so fleißig geholfen hatten. Begonnen wurde traditionell mit dem Sonnenlandlauf über 1,6 und 2,2 km. Starterinnen und Starter im Alter von sieben bis 61 Jahre machten sich auf den markierten Weg durch Feld und Wald. Besonderen Spaß machte der älteste Teilnehmer Randi, der nach der letzten Kurve die restlichen 150 m rückwärts ins Ziel gelaufen war. Alle erhielten eine Medaille und waren sichtlich froh, auch kurzentschlossen noch teilgenommen zu haben.

Das Volleyballturnier startete kurz danach mit drei Freizeitmannschaften. Organisator Malte hoffte auf gutes Gelingen, faires Spiel und Verletzungsfreiheit. Zu den Teams gesellte sich auch die Fußballmannschaft Traktor Wuthenow, die für ihr Turnier leider keinen Gegner finden konnten.

Gitti und Andreas hatten die Durchführung des Tischtennis-Turniers übernommen und die zwei aufgebauten Platten immer fest im Blick. Viele wollten zwar nur so ein bisschen spielen, aber einige schon mit Punktezählen und sportlich fair gegeneinander. So konnten in den Altersklassen Kinder (1.Phil, 2. Simon, 3. Bruno), Jugendliche (Jessy und Annalena von der Feuerwehr) und Erwachsene (Andrea, Caro, Karo) auch Medaillen verteilt werden.

Inzwischen waren die Kinderspiele angelaufen. Unter der Anleitung von Jutta und Ute konnten sich die Kinder mit Bewegung und Geschicklichkeit die Zeit vertreiben. Wer wollte, konnte sich von Katrin das Gesicht bemalen lassen. Im Märchenzelt wurden von Ulrike nach Publikumsabstimmung zwei Runden durchgeführt. Auch die Feuerwehren aus Gnewikow und von der Feuerwache Süd-Ost aus Lichtenberg waren angerückt. Man konnte die Technik auf den Fahrzeugen bestaunen. Die Kinder nutzten vor allem die Kübelspritze und schossen Dosen mit dem Wasserstrahl um.

Gegen 15 Uhr bat die Ortsvorsteherin Ariane Feierbach die Wuthenower Kinder und Jugendliche zu sich. Sie hatte im Vorfeld schon allen zum Kindertag gratuliert und dabei die Einladung ausgesprochen. „Ich binvauch die Ortsvorsteherin für die Jüngsten in Wuthenow und dazu möchte ich mit ihnen in Kontakt treten und zunächst wissen, was ihnen gefällt und was ihnen in unserem Dorf noch fehlt“, sagt sie. Das Gespräch verlief gut, es wird weitere Termine und vielleicht auch ein kleines gemeinsames Projekt geben.

Am Kuchen- und Grillstand war ordentlich Betrieb. Viele Wuthenowerinnen und Wuthenower hatten wieder Kuchen gespendet, der hier verkauft wurde. Die Freiwilligen hinter den Theken hatten gut zu tun und alles war sehr lecker. Wasser war der Verkaufsschlager am Bierwagen – kein Wunder bei den Temperaturen.

Gegen 17 Uhr erklärten die Fußballer, dass sie noch ein „legendäres Spiel“ gegen alle, die möchten, machen wollen. Vor allem die Kinder hatten große Lust, gegen die Großen anzutreten. Als die Mannschaft von Traktor Wuthenow beim Volleyball fertig war und sich kurz gestärkt hatte, kam es tatsächlich zu einer Spaßpartie. So hatten sie nicht einmal Zeit, die Siegerehrung beim Volleyball mitzumachen. Bei diesem Turnier hatten sie immerhin Platz drei nach der „Wuthenower Doppelfaust“ und der Mannschaft „Emys Gang“ aus Gnewikow gemacht. Turnierleiter Malte war mit dem Verlauf sehr zufrieden, eine Hin- und Rückrunde konnte gespielt werden und es hat allen sehr viel Spaß gemacht.

Das „legendäre Fußballspiel“ wurde gegen 18.30 zum Abschluss gebracht. Da auch hier der Spaß im Vordergrund stand, waren alle Gewinner. Bei der Siegerehrung, die mit Unterstützung von Franz und Bruno (beide 7 Jahre alt) moderiert wurde, erhielten alle Spieler viel Applaus. Vor allem Bruno freute sich sehr, „weil sein Freund Erik (fünf Jahre alt) ein Tor geschossen hat“. Auf Wunsch des Turnierleiters Olli legte DJ Tony das Lied „Alle waren Sieger“ von Mareike Amado auf und das schöne, warme Fest war zu Ende.

Danke an alle, die das Fest – personell, finanziell mit Kuchen oder anderen Dingen – unterstützt haben!

Ausgezeichnet!

Die Brandenburger Seniorenwoche startete am 26.05.2025 mit einem Festakt in der Heilig-Geist-Kirche in Wittstock. Schon im Vorfeld wurde nach Ehrenamtlichen gefragt, die sich in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren in den Städten und Dörfern des Landkreises besonders engagieren. Der Wuthenower Ortsbeirat hat die Gelegenheit genutzt und Burglind Wendenburg und Ilona Wiech für diese Ehrung vorgeschlagen. Beide Frauen organisieren seit Jahren das Dorfkaffee für Jung und Alt und ermöglichen vor allem den Lebensälteren in Wuthenow monatlich einen festen Treffpunkt. Es wird gesungen, auch mal ein heiterer oder zum Nachdenken anregender Text vorgelesen und natürlich auch jede Menge erzählt. Dabei steht immer die Geselligkeit und Gemütlichkeit mit Kaffee, Kuchen und bei Geburtstagen auch mal einem Gläschen Sekt im Vordergrund. Beide Frauen organisieren auch mal eine Autofahrt, falls jemand sonst nicht am Dorfkaffee teilnehmen könnte.

Vom Landrat des Landkreises OPR Ralf Reinhardt nahm Ilona Wiech für beide Frauen Urkunden und Anerkennung entgegen. Burglind Wendenburg konnte leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen.

Das Engagement der beiden Wuthenowerinnen ist keineswegs selbstverständlich und deshalb auch anerkennungs- und ehrenwert. Danke!

Endlich aufgestellt

Zwei Männer machten sich am 26.04.2025 in der Dorfstraße auf den Weg um drei Bänke aufzustellen. Die vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin gesponserten Sitzgelegenheiten sollten schon längst nicht mehr im Saal, sondern im Dorf verteilt zum Verweilen und Ausruhen dienen.

Sodann schritten Dietrich Meyer und Ralf Feierbach zur Tat, schnappten sich ihr Werkzeug und die Bänke und stellten sie an den drei vorher besprochenen und genehmigten Plätzen in der Dorfstraße auf. Schon am nächsten Tag konnten die Ersten darauf Platz nehmen und sich daran erfreuen. Die Bänke stehen an der Fährstelle, in der Nähe des Kindergartens und vor dem Dorfgemeinschaftshaus.

Danke, Männer!

Gemütlich am Feuer

Bei fast sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein wurde am 12.04.2025 in Wuthenow auf dem Hof des Dorfgemeinschaftshauses das traditionelle Frühjahrsfeuer entzündet.

Um 18 Uhr ging es los: auf dem Grillrost lagen Kammscheiben, Würste und Bouletten und an der Bar im Saal gab es Bier und Bowle und allerlei anderes zum Trinken und Naschen. Unter den Gästen aus Wuthenow und Umgebung waren zunächst viele Kinder, die im Sonnenschein umhertollten und den Frühling mit ihren Familien genossen. Als die Sonne langsam unter und der volle Mond aufgegangen war, rückten die Menschen mit den Bänken näher an die Feuerstelle und wärmten sich am Feuer. Im Saal schwangen sogar einige das Tanzbein.

Als der Tag schon fast zu Ende war, heulten die Sirenen. Aber keine Feuerwehr musste nach Wuthenow ausrücken. Dietrich und Dirk hatten die große Feuerschale unter Kontrolle und längst kein Holz mehr nachgelegt, weil sich der Hof inzwischen geleert hatte und viele Besucher gegangen waren.

Gewickelt, gebogen, geklebt – Basteln fürs Osterfest!

Gemütlich mit Kaffee und Rübli-Kuchen ging es am 05.04.2025 im Dorfgemeinschaftshaus beim traditionellen Osterbasteln zu. Es konnten unter Anleitung schöne Kränze gewickelt, Blumenstecker gebastelt und Ostereierschüsselchen gebastelt werden.

Auch wer nur zum Gucken vorbeigekommen war, kam auf seine Kosten. Kinder und Erwachsene hatten einen schönen Nachmittag.

Letzter Kartenabend der Saison

Zum letzten Kartenabend der Spielsaison 2024/2025 hatte der Kultur- und Sportverein Wuthenow am 28.03.2025 eingeladen. Organisator Klaus Freyer, der das Amt erst im letzten Herbst übernommen hatte, hatte seine Sache sehr gut gemacht und Ortsvorsteherin Ariane Feierbach bedankte sich herzlich bei ihm und hoffte auch, dass er für die nächste Saison wieder zur Verfügung stünde.

Die Tische für Skat, Doppelkopf und Rommé waren schnell besetzt und die etwa 20 Frauen und Männer im Alter von 18 bis über 80 Jahren legten los. Zwischendurch gab es wie immer einen kleinen Imbiss – heute ein paar Wiener.

Am Ende gab es nur Gewinnerinnen und Gewinner, denn alle hatten vor allem einen geselligen Abend.

Der nächste Kartenabend ist am 24.10.2025!

Eingeweiht – Stele mit Geschichtchen

Jetzt ist ist offiziell – in Wuthenow wohnt ein Radio-Erfinder!

Heute am 26.03.2025 war am Wiegehäuschen die Abschluss-Pressekonferenz zum Projekt „30 Jahre – 30 Ortsteile – Schon gehört?!“ Dabei haben alle Ortsteile der Stadt mitgemacht und nun – wie auch in Wuthenow – entweder eine Stele oder eine Bank mit einem Hinweisschild bekommen. Über einen QR-Code sind Stimmen aus den jeweiligen Orten und so manch lustige Geschichte zu hören. Die Wuthenowerinnen und Wuthenower haben an diesem Projekt mit Freude teilgenommen und tolle Sachen erzählt, die man nun auch hören kann.

Der jüngste Sprecher Franz hat heute nach den Worten von Bürgermeister Nico Ruhle, Kulturmanager Mario Zetzsche, Ortsvorsteherin Ariane Feierbach und Aufnehmenden Christoph Hein symbolisch die rote Schleife mit großer Schere durchtrennt. Auch die Ortsvorstehenden aus Karwe, Gnewikow, Buskow, Krangen, Nietwerder, Wulkow und Karwe waren vor Ort, die in ihren Dörfern ebenso schöne Töne aufgenommen hatten. Man kann die tollen Schnipsel auch hier nachhören.

Und? Wer ist nun der Radio-Erfinder aus Wuthenow?

Frauentag in Wuthenow

Ausgelassen, friedlich und fröhlich feierten am 08.03.2025 mehr als 70 Frauen aus Wuthenow und Umgebung den Internationalen Frauentag. Zu diesem Anlass war zur Frauentagsparty eingeladen worden. Vier Männer vom Kultur- und Sportverein Wuthenow e.V. hatten den Saal vorbereitet und die Bar besetzt, das DJ-Duo Ina und Micha stand mit Licht und jeder Menge tanzbarer Musik bereit.

Punkt 19 Uhr wurde die Sause von der Vereinschefin Heike Hausbalk und der Ortsvorsteherin Ariane Feierbach eröffnet. Sie erinnerten daran, warum es Internationalen Frauentag überhaupt gibt. Beide bedankten sich schon um Vorfeld bei den Vereinsmitgliedern Uli, Enrico, Konrad und Ralf, die freiwillig, hochmotiviert und ehrenamtlich für ein Gelingen der Veranstaltung sorgen würden.

Dann gings auch ohne Umschweife los: tanzen, quatschen, trinken und immer wieder tanzen. Zur Primetime um 20.15 Uhr gab es dann die versprochene Überraschung: Der Neuruppiner Carneval Club war mit einer Abordnung zum Gratulieren vorbeigekommen. Die Tanzmariechen zeigten zwei schöne Show-Tänze, Putzfrau Alma Hoppe gab eine kleine Comedy-Nummer zum Besten und zum Schluss kam auch das Männerballett auf die Tanzfläche. Die Herren mussten eine Zugabe tanzen. Die sichtlich amüsierten Frauen stimmten beim Karnevalsgruß „Ruppin Helau“ ein und feierten die ganze Truppe mit tosendem Applaus. Dann wurde wieder getanzt, bis der Tag zu Ende war.

Ein tolles Fest mit prima Gästen macht Lust darauf, den Frauentag jedes Jahr auf diese Art zu feiern. Ina und Micha, der NCC, 70 glückliche Frauen und die vier besten Männer des Dorfes waren sich darin an diesem Abend einig: Fortsetzung folgt.

Gestrichen!

Ganz in Weiß präsentiert sich nun auch die zweite Wand im Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Der Wuthenower Carsten Hinze hat in seiner Freizeit fröstelnd in den Februartagen die erneuerte Wand zur Hofseite grundiert und gestrichen. Danke für Deinen Einsatz, Carsten!

Masche für Masche

Basteln, Häkeln, Stricken – am 15.02.2025 gab es nach einer Pause wieder einen Handarbeitsnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus. Unter fachkundiger Anleitung der Wuthenowerin Bärbel Ladendorf konnten sich die Teilnehmenden einen Tipp für ihr eigenes oder Ideen für ein neues Projekt holen.

Bei Kaffee und Kuchen verging der gemütliche Nachmittag wie im Fluge.

Neujahrs-Dorfkaffee

Auch im Dorfkaffee wurde das neue Jahr begrüßt. Am 14.01.2025 waren zur gewohnten Zeit mehr als zwanzig Personen an die festlich gedeckte Kaffeetafel gekommen. Zunächst erhielten die letzten beiden Geburtstagskinder ein musikalisches Ständchen und eine kleine Aufmerksamkeit. Dann gab es zur Feier des Tages auch etwas Punsch und Torte, die die Jubilare mitgebracht hatten. Die gesellige Runde hielt sich lange am Tisch, die Letzten gingen bei Einbruch der Dunkelheit nach Hause.

Wärmer – schöner!

Ganz fleißig haben noch vor dem Jahreswechsel einige Wuthenower im Saal gearbeitet. Der Tresen ist nun mit Schrankwand und Überbau komplett. Die Risse in der Giebelwand wurden saniert und verputzt. Und eine Heizung sorgt zukünftig an kalten Tagen für warme Luft im Saal. Wärmsten Dank an die Helfenden!

Gut besucht

Viele Menschen fanden am 23.11.2024 zum Adventsbasar ins Dorfgemeinschaftshaus. Draußen schien die Sonne und im Saal liefen die Gespräche und Geschäfte. Mehr als ein Dutzend Stände mit allerlei schönen Dingen waren aufgebaut und lockten zum ersten kleinen Weihnachtseinkauf. Vom weihnachtlichen Gebäck über Dekoration und kleinen Geschenken aus Holz, Stoff, Keramik, Papier oder anderem gab es reichlich Auswahl. Es war sogar möglich, selbst ein Adventsgesteck zu basteln. Wer nur schnökern wollte, konnte sich mit einer heißen Soljanka oder Punsch, Kaffee und frischem Kuchen niederlassen.

Ich geh mit meiner Laterne …

In Begleitung der Lichtenberger Feuerwehr zogen die Kinder der Kita Sonnenland am 16.11.2024 mit ihren bunten Lampions zum Dorfgemeinschaftshaus. Hier war schon das traditionelle Herbstfeuer in vollem Gange. Es gab Gegrilltes, (auch warme) Getränke und Musik von DJ Christian. Bis in die späte Nacht hinein haben sich alle Gäste am Feuer oder im Warmen amüsiert.

Neue Runde, neues Glück …

Die Spielsaison ist in Wuthenow wieder eröffnet. In der dunklen Jahreszeit gibt es schon seit ein paar Jahren immer am letzten Freitag des Monats den Kartenabend. Dabei wird nicht nur Rommè oder Skat gespielt, manchmal finden sich auch genügend Leute für eine Runde Doppelkopf oder Brettspiele zusammen.

Initiator Atze Schmölling hat sich für diese Saison verabschiedet und von nun an organisiert Klaus Freyer die geselligen Abende. Wie immer waren die Spieltische gut besetzt, es gab für einen schmalen Taler ein paar Wiener Würstchen zwischendurch und (alkoholische) Getränke.

So viele glückliche Gesichter!

Die Kartoffel stand am 12.10.2024 in Wuthenow wieder im Mittelpunkt eines Festes, das ähnlich wie andere Ernte- oder Dorffeste gefeiert wird. Mehrere hundert Menschen waren von Mittag bis Mitternacht in und an das Dorfgemeinschaftshaus nach Wuthenow gekommen.

Ab 11.30 Uhr waren die ersten schon da und es bildete sich eine Schlange an der Küchenluke. Die Frauen der Kantine hatten drei Kartoffelgerichte zubereitet, die man sich schon mal schmecken lassen konnte. Die Jury machte sich auf den Weg durchs Dorf, denn viele hatten ihre Grundstücke geschmückt und es gab Preise zu gewinnen.

Gegen 14 Uhr startete dann der Umzug der Oldtimer und (traditionellen) Landmaschinen. Viele Menschen standen an der Dorfstraße und konnten liebevoll gepflegte Zweiräder (AWO, BMW), Oldtimer (Trabant, Skoda, Wartburg) und Trecker (Fendt, Intrac, Mc Cormick) bestaunen, deren Besitzer manchmal genauso alt oder jünger waren. Am Ende des Zuges fuhren die modernen Landmaschinen, die vor allem durch ihre beachtliche Größe auffielen. Mittendrin war auch ein ausgedientes Feuerwehrfahrzeug, das vor Jahrzehnten im Süden Brandenburgs als Schlauchwagen im Einsatz war. Heute ist es jedoch nur noch von außen als solches zu erkennen. Der Besitzer hat das Fahrzeug zum Campingwagen umgebaut.

Danach begann das Nachmittagsprogramm: Die Besucher stürmten das Kuchenbuffet und bekamen jede Menge geboten. Die Kinder konnten auf der Hüpfburg toben, bei der Kartoffelolympiade mitmachen oder sich schminken lassen. Für ältere Semester gab es einen Wettbewerb im Luftgewehrschießen. Auf dem Hof waren acht Stände aufgebaut, an denen vor allem Menschen aus Wuthenow ihre Waren feilboten. Es gab viel Selbstgebasteltes und natürlich auch Kartoffeln zu kaufen. Im Saal trat der Chor „Ruppiner Kontraste“ unter der Leitung von Frau Acker auf. Die Sängerinnen und Sänger hatten ein tolles Herbstprogramm vorbereitet, bei dem nicht nur gesungen wurde. Später trat die Jagdhornbläsergruppe „Ruppiner Stimmbogen“ auf, die unter der Leitung der Wuthenowerin Marlies Pieper die Signale der Jagd präsentierten. Dann tauchten immer mehr Menschen mit Cowboyhüten auf dem Festgelände auf. Unter der Leitung von Katrin Werner tanzten gegen 17 Uhr zunächst zehn Tänzerinnen und Tänzer den Linedance. Bei den letzten Titeln waren die Besucher aufgefordert, es auch einmal zu versuchen.

In der Zwischenzeit fanden die Siegerehrungen statt. Madlen Skudlarek und Jutta Haase hatten als Jury die sieben schönsten Grundstücke ausgesucht. Den ersten Platz belegte die Familie Neye/Arndt, gefolgt von der Familie Blume und Familie Gärtner. Sie konnten Kartoffelsäcke mit nach Hause nehmen. Beim Luftgewehrschießen konnte Sina in der Altersklasse U18 den ersten Platz vor Matti und Lio belegen. Die junge Frau war so gut, dass sie sogar mehr Punkte erzielte als der beste Schütze bei den Erwachsenen. Hier wurde Steffen vor Florian Erster. Platz drei teilten sich Marco, Petra und Christian.

Der Platz leerte sich und die Stände wurden abgebaut, aber im Saal wurde schon der letzte Höhepunkt des Abends vorbereitet. Die Band VIERundIch baute auf und ab 19.30 Uhr gab es tolle Livemusik. Bis Mitternacht wurde getanzt, gequatscht und getrunken.

„Ich habe heute so viele glückliche Gesichter gesehen“, sagte am Abend der Mitorganisator Ralf Feierbach. Viele Besucher bedankten sich noch während des Festes bei den Frauen und Männern in der Küche, dem Kuchenstand, der Bar oder bei den Aktivitäten, die ehrenamtlich und unentgeltlich mitgewirkt hatten.

Zweiten Platz belegt

Der Wuthenower Kultur- und Sportverein e.V. hatte beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf lebt durch uns“ im Frühjahr eine Bewerbung abgegeben. Im Rahmen des vierten Kreisdorftages sollten am 14.09.2024 nun die Gewinner bekanntgegeben werden.

Gastgeber war Drewen, ein beschauliches und hübsches Dorf im Norden der Stadt Kyritz. Die Bewohnerinnen und Bewohner stellten den aus den Dörfern des Landkreises geladenen Gästen ihre Kirche, ihr Gutshaus, ihren Festplatz, die Feuerwehr und viel Geschichtliches vor. Eine historische Motormühle konnte besichtigt werden. Mit dem Kremser ging es zu den Stationen. Alles war sehr interessant und es gab viel Raum für den Austausch von Erfahrungen unter den Gästen.

Aus Wuthenow waren Heike Hausbalk als Vereinsvorsitzende und Ariane Feierbach als Ortsvorsteherin nach Drewen gekommen.

Landrat Ralf Reinhardt und seine Mitarbeiterin für Kreisentwicklung und Mobilität Antje Woltersdorf nahmen gegen 17.30 Uhr im Festzelt die Siegerehrung vor und gaben bekannt, dass sich 78 Initiativen, Gruppen und Vereine am Wettbewerb beteiligt hatten. In drei Kategorien übergaben sie Urkunden und symbolische Schecks an die Anwesenden. Die Siegerehrung war schon fast vorbei, aber für Wuthenow hatte es noch kein Preis gegeben. Die Spannung war für die beiden Wuthenowerinnen kaum noch auszuhalten. Dann aber gab der Landrat bekannt, dass der Kultur- und Sportverein Wuthenow e.V. in der Kategorie I den zweiten Platz belegt hatte. Juchzend ging Heike Hausbalk nach vorn und nahm die Glückwünsche, die Urkunde und den Scheck über 1.400 Euro entgegen. Der erste Platz ging nach Barsikow, eine Wusterhausener Gemeinde, die schon den Kreisentscheid im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in diesem Jahr gewonnen hat.

Was nun mit dem Geld gemacht wird, muss im Verein besprochen werden. Baustellen und Bedarf gibt es allerdings genug.

Spiel und Spaß trotz großer Hitze

Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius beendete der Kultur- und Sportverein e.V. am 07.09.2024 die sommerliche Veranstaltungspause. Alle schwitzten, auch die Zuschauenden der Wettkämpfe, aber das 22. Sportfest seit 1990 war wieder geprägt von Spaß, Sportsgeist und Geselligkeit.

Um 12.30 Uhr eröffnete Organisatorin Petra Schmölling zusammen mit der neuen Ortsvorsteherin Ariane Feierbach das Sportfest. Kurz danach begann der erste Wettkampf. Sieben Läuferinnen und Läufer im Alter von 7 bis 17 Jahren trotzten der Mittagshitze und nahmen im Rahmen des Sonnenlandlaufes die 1,6 km oder 2,2 km lange Distanz in Angriff. Als erstes kam Yannik ins Ziel, er war schon öfter mitgelaufen und auch heute wieder schnell unterwegs. Neu auf der Strecke war die achtjährige Ylvi, die mit ihren Wuthenower Großeltern extra im Vorfeld geübt hatte. Sie wurde Erste in ihrer Altersklasse. Ihren Streckenrekord über die längere Distanz konnte die 17-jährige Finja erneut verbessern, sie wurde mit Platz 1 belohnt.

Gegen 14 Uhr hatten sich die neun Mixed-Freizeitmannschaften für das Volleyballturnier zusammengefunden. Turnierleiter Malte Rensch verteilte die Teams auf die beiden Plätze und in einem fairen Wettkampf mit toller Atmosphäre trugen alle ihre Spiele aus. Gegen 17.30 Uhr stand die Siegermannschaft fest, die sich im Finalspiel nur knapp gegen ihren Gegner durchgesetzt hatte. Platz 1 ging an das „Team Waldi“, Platz 2 an „Robert und die Jugend“ und Dritter wurde das Team der „Wuthenower Doppelfaust“.

Der Fußballplatz lag zunächst verwaist in der Sonne, denn die zwei im Vorfeld angekündigten Mannschaften hatten Personalprobleme. Am Ende fand sich hier noch ein Torwart und da noch ein Besucherkind und ein Match unter Leitung von Achim Krebs kam zustande. Die Mannschaft „Traktor Wuthenow“ musste sich gegen den „Killian-Clan“, bestehend aus drei Generationen der Wuthenower Familie Killian, mit 6:3 geschlagen geben. Da der Spaß im Vordergrund stand, war das Ergebnis am Ende gar nicht mehr so wichtig.

Nebenbei fand auch das Bierkrugschieben statt. Männer, Frauen und Kinder waren aufgefordert, auf einer langen, rutschigen Bahn ein leeres Bierglas möglichst dicht an den Rand zu schieben. Gewonnen haben der Wuthenower Marko (Männer), Besucherin Fine (Frauen) und die neunjährige Luisa (Kinder) vor dem sechsjährigen Wuthenower Franz.

Märchenerzählerin Renate hat in einem liebevoll eingerichteten Zelt am Rand des Sport- und Spielplatzes die Kinder mit Klangschalen und Geschichten begeistert. Nach der ersten Runde flitzten alle erstmal unter den Sprenger, der zur Abkühlung für die Sporttreibenden und Besucher aufgestellt worden war. Petra Schmölling holte sich die Kinder im Laufe des Nachmittags zu kleinen Wettkämpfen zusammen. Bei der Wuthenowerin Kathrin konnten sich die Jüngsten schminken lassen. An der Hüpfburg war die ganze Zeit Betrieb.

Im Kuchenzelt trugen die drei freundlichen Frauen die neuen Schürzen mit Logo. Sie hatten Spaß und die gespendeten Kuchen fanden ihre Abnehmer. Am Bierwagen war erwartungsgemäß viel los, hier gab es kalten Getränke. Wer etwas Warmes wollte, konnte Soljanka oder Würstchen und Fleisch am Grillstand essen.

Durch das Sportfest-Programm führten DJ Markus und Ariane Feierbach.

Gegen 18 Uhr waren die Urkunden und Medaillen verteilt. Das Sportfest war zu Ende, aber das nächste Fest ist schon in Vorbereitung. Am 12.10.2024 findet am und im Dorfgemeinschaftshaus das Kartoffelfest statt, das in diesem Jahr erstmals mit einer Tanzveranstaltung mit Live-Band ausklingen wird.

Arbeitseinsatz an der Fensterfront

Der Kultur- und Sportverein hatte für den 24.08.2024 alle zum Arbeitseinsatz am Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Die Fenster an der Straßenfront sollten mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ausgebessert und neu gestrichen werden.
Trotz Schulferien und Sommerhitze von über 30 Grad Celsius waren mehr als 20 Menschen dem Aufruf gefolgt und ab 9 Uhr in Arbeitssachen und teilweise mit Werkzeugen in den Saal gekommen. Der jüngste Helfer war sechs Jahre alt, die ältesten über 70. Schnell und tatkräftig ging es zur Sache. Ruckzuck wurden an den sechs Fenstern die Fensterflügel ausgebaut und es konnte losgehen. Die alte Farbe – letztlich drei Schichten – musste zumindest von der Außenseite der Flügel und Rahmen herunter. Es war laut, staubig und zugig, aber alle waren mit großem Eifer dabei.
Wer nicht beim Schleifen oder Streichen helfen konnte, fand auch andere Arbeit. Vereinsmitglied Tino Brandt widmete sich dem Tresen, der nun einen funktionierenden Wasser- und Abwasseranschluss hat. Universalhelfer Dietrich Meyer schnappte sich kurzerhand den Rasenmäher und rückte der Fläche am benachbarten Containerstellplatz und allem Unkraut am Dorfgemeinschaftshaus zu Leibe.
Vereinsvorsitzende Heike Hausbalk hatte schon am Vortrag auf Rechnung der Kantine eine deftige Soljanka zubereitet, die in der Mittagspause bei den Helfenden Energie für die zweite Runde freisetzte. Es gab auch Kaffee und frischen Kuchen. Von der Zeltgruppe wurden im Laufe des Vormittag gekühlte Getränke angeliefert, bei der Hitze eine tolle Idee.
Gegen 18 Uhr waren die Fenster grundiert und wieder in ihren Rahmen. Einige kleine Ausbesserungen konnten sofort auch fachgerecht von den Wuthenower Tischlern vorgenommen werden. Ein paar Fensterflügel benötigen noch neues Glas oder einen neuen Holzschenkel und in fast allen Fenstern muss der Kitt erneuert werden.
„Ich habe mich heute über jede Helferin und jeden Helfer gefreut und bin begeistert, wie weit wir gekommen sind“, freut sich Ortsvorsteherin Ariane Feierbach, die auch selbst am Werk war. „Es ist noch genügend Arbeit übrig, aber wir sind wieder einen Schritt weiter und unser Saal wird immer schöner“, stimmt Heike Hausbalk ein.
Für die abschließenden Arbeiten (Fensterlack) werden noch einmal Helfende benötigt, der genaue Termin dafür wird auch hier rechtzeitig bekannt gegeben.

Danke, Axel!

Nach der Kommunalwahl am 09.06.2024 traf sich am 26.06.2024 der Ortsbeirat Wuthenow zu seiner konstituierenden Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus. Im Präsidium nahm zu letzten Mal Axel Noelte Platz, der sich nicht wieder zur Wahl gestellt hatte. „Es ist an der Zeit aufzuhören“, hatte er erneut bei der letzten Sitzung im April verkündet und gleich den Bewerbern die Gelegenheit gegeben, sich und ihre Ziele vorzustellen. Am meisten freute er sich darüber, dass sich fünf Kandidatinnen und Kandidaten gefunden hatten. „Endlich haben die Wuthenower eine richtige Wahl“, sagte er an dem Abend. In den letzten Jahren hatten für den dreiköpfigen Ortsbeirat immer nur er, Hans-Joachim Relitz und Peter Lenz auf den Wahlzetteln gestanden.
Die Sitzung des Ortsbeirates eröffnete Axel Noelte und nach ein paar einführenden Worten wollte er sich ins Publikum setzten. Heike Hausbalk als Vorsitzende des Kultur- und Sportvereines Wuthenow bat jedoch um Einhalt. „Wir wollen uns bei dir bedanken, du hast viel für uns getan“, sagte sie. Mit einem Präsentkorb würdigte sie seinen tatkräftigen und langjährigen Einsatz für den Verein.
Axel Noelte war 15 Jahre lang Ortsvorsteher von Wuthenow und wirkte insgesamt 44 Jahre ehrenamtlich in der Kommunalpolitik mit. Dabei lagen ihm immer die dörflichen Belange im Allgemeinen und die der Landwirtschaft im Besonderen am Herzen. Streitlustig und bisweilen störrisch verfolgte er als Ortsvorsteher eines Ortsteiles von Neuruppin seinen Ziele gegenüber „denen in der Stadt“. Er regelte, dass die Wuthenowerinnen und Wuthenower letztlich doch ein Dorfgemeinschaftshaus bekamen und setzt sich nach wie vor dafür ein, dass die Renovierung vorankommt.
Die gewählten Ortsbeiratsmitglieder Hans-Joachim Relitz, Peter Lenz und Ariane Feierbach erfüllten ihre Pflicht und legten ihre Ämter fest. Ariane Feierbach ist zukünftig Ortsvorsteherin und Peter Lenz ihr Stellvertreter. Die „Neue“ bedankte sich für das Vertrauen. „Ich habe Respekt vor der Aufgabe, freue mich aber sehr, nun auch kommunalpolitisch für Wuthenow einzutreten.“ Ariane Feierbach lebt „zwar erst seit 19 Jahren in Wuthenow“, ist aber Vielen durch ihren Einsatz im Kultur- und Sportverein bekannt.

Trödeln bei Regen

Bei teilweise starkem Regen fanden am 15.06.2024 leider nur wenige Schnäppchenjäger zum Trödelmarkt nach Wuthenow. Da inzwischen der Saal auch für diesen Flohmarkt genutzt werden kann, wurden aufgrund der Vorhersagen und des einsetzenden Regens alle Stände nach innen verlegt. Das Angebot war gut und das Kuchenbuffet auch dank der Spenden der Wuthenowerinnen reich gedeckt. Aber das Wetter …

Wasser kam nur aus der Spritze

Allen Wettervorhersagen zum Trotz erlebten viele Familien mit ihren Kindern am 01.06.2024 einen sonnigen und warmen Kindertag in Wuthenow. Das Team der ASB-Kita Sonnenland und der Kultur- und Sportverein Wuthenow hatten sich erneut zusammengetan und gemeinsam ein Familien- und Kinderfest auf die Beine gestellt.
Ab 14 Uhr trafen trafen die kleinen und großen Gäste im und am Dorfgemeinschaftshaus in der Dorfstraße ein. Hier war schon alles vorbereitet für einen erlebnisreichen Nachmittag. Es gab für die Kinder allerhand zu erledigen. Die meisten zog es zunächst auf die riesige Hüpfburg, aber bald auch an alle anderen Stationen.
Die Kinder konnten sich schminken lassen, selbst basteln und malen oder sich im Rollerfahren, Eierlaufen, Sackhüpfen, Torwandschießen, Stelzenlauf und Gummistiefelwerfen üben. Wer seinen Laufzettel fleißig abgearbeitet hatte, konnte sich am Ende ein kleines Geschenk aussuchen.
Die Jugendfeuerwehr Gnewikow kam auch vorbei. Die jungen Kameraden hatten eine schöne Übung für die kleinen und großen Gäste parat. Die Erwachsenen mussten pumpen, damit bei den Kindern auch ordentlich Wasser aus der Spritze kam und so Blechdosen von einem Bottich geschossen werden konnten. Was für ein Spaß und welch eine Erfrischung an dem warmen Sommertag!
Etwa 50 Kinder hatten gegen 17 Uhr ihre vollen Laufzettel abgegeben, die gespendeten Kuchen waren fast alle und der Platz leerte sich wieder. Ein schönes Fest, beim dem DJ Dirk auch musikalisch für gute Laune gesorgt hatte, ging zu Ende.
Wir danken allen fleißigen Helfenden, die dieses Fest unterstützt, ermöglicht und durchgeführt haben!

Feuer, Grill und Musik

Das traditionellen Frühjahrsfeuer wurde am 13.04.2024 auf dem Hof des Dorfgemeinschaftshauses entfacht. Mit Unterstützung der Neuruppiner Feuerwehr wurden die Kinder mit ihren Familien von der Kita Sonnenland bis zum Dorfgemeinschaftshaus begleitet. Hier war der Grill schon lange heiß und sofort konnten Bratwurst, Bouletten und Steaks gegessen werden. Im Saal gab es Getränke und Musik vom DJ. Das milde Frühlingswetter lockte aber viele Gäste nach draußen.

Strom und Wasser

Zwei fleißige Männer haben in den letzten Wochen im Saal wieder geschafft. Tino Brandt verlegte neue Stromleitungen und Kabeldosen mit Unterstützung von Ralf Feierbach. Beide stellten einen Teil des Tresens auf, den viele Männer schon 2021 aus der Bärenschenke in Nietwerder abgebaut und nach Wuthenow gebracht hatten. Da der neue Tresen auch einen Wasser- und Abwasseranschluss benötigt, verlegte Tino kurzerhand an seinen Feierabenden auch dafür die entsprechenden Leitungen.

Auch der Wuthenower Enrico Fischer stellte seine Arbeitskraft und Holz zur Verfügung. Der Tischler baute nach Feierabend zwei neue Garderoben, die bei zukünftigen Feiern im Saal dringend benötigt werden.

Kräuter gegen Frühjahrsmüdigkeit

Was wächst denn da und kann man das essen? Diese und viele andere Fragen und interessante Informationen hatte am 12.04.2024 die „Kräuterfee vom Dossegrund“ (Frau Sommerfeld) für die Besucher des „Kräuterns“ parat. Zehn Frauen waren gekommen und erfuhren viel Neues zu den ersten wilden Kräutern des Frühjahrs, und deren heilende Wirkung zum Beispiel bei Frühjahrsmüdigkeit. Unter Anleitung bereiteten alle eine Gänseblümchensalbe zu, die auch mit nach Hause genommen werden konnte. Das nächste Kräutern wird am 21.06.2024 stattfinden.

Aus und vorbei – Kartensaison beendet

Zum Saisonende fanden sich noch einmal zwanzig Personen am 22.03.2024 im Dorfgemeinschaftshaus ein. Die Spielerinnen und Spieler konnten bei Skat, Rommé und Doppelkopf ihr Können unter Beweis stellen – oder einfach nur einen geselligen und schönen Abend genießen. Organisator Atze Schmölling kündigte schon die nächste Saison an, die im Oktober starten wird.

Der Frühling ist da – Osterbasteln in Wuthenow

Ganz langsam füllte sich das Dorfgemeinschaftshaus am 09.03.2024 nachmittags mit kleinen und großen Gästen. Heike Hausbalk und Ilona Wiech vom Kultur- und Sportverein Wuthenow hatten zum Osterbasteln eingeladen. Unter der fachkundigen Anleitung der beiden Frauen konnten schöne Kränze und Gestecke und kleine Anhänger in Quilling-Technik hergestellt werden. Beide freuten sich sehr über die Kinder, die im letzten Jahr Spaß daran hatten und nun wieder zum Basteln ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen waren. Versorgt mit frischem Kuchen und einer Tasse Kaffee konnte man auch einfach nur zuschauen.

Lachen, tanzen, Freude haben!

Der internationale Frauentag wurde am 08.03.2024 im Saal des Dorfgemeinschaftshauses in Wuthenow ordentlich gefeiert. Ortsbürgermeister Axel Noelte und die Vorsitzende des Kultur- und Sportvereins Heike Hausbalk eröffneten gegen 19.00 Uhr die Party. Die 50 anwesenden Frauen aller Jahrgänge gaben unter Leitung des DJ-Teams Ina und Micha (M.I.M.) auf der Tanzfläche und an der Bar alles. Einen echten Höhepunkt erlebten die Frauen aus Wuthenow und den Nachbarorten als gegen 21 Uhr das Männerballett des Neuruppiner Carnevalclubs den Saal betrat. Nach zwei tollen Tänzen und einer Zugabe gab es frenetischen Applaus und Standing Ovations für die Herren und ihre mitgereiste Dame, die in der Pause zwischen den Tänzen als „Putzfrau Alma“ eine tolle Comedy-Nummer gezeigt hatte. Mit Luftgitarren, Bodenpflege, Rudern und Line-Dance ging es wild auf der Tanzfläche weiter bis in den nächsten Tag hinein.

Heike Hausbalk, die den Verein schon seit zehn Jahren leitet, freute sich über einen Blumenstrauß und über die gelungene Feier. „Das hat so viel Spaß gemacht und ich denke, dass wir das im nächsten Jahr wiederholen müssen und werden!“ sagte sie noch an dem Abend.

Ein besonderer Dank geht an die beiden fleißigen Männer, die die Party organisiert und durchgeführt haben. Atze Schmölling und Ralf Feierbach kümmerten sich um den Einlass, versorgten die feiernden Frauen mit Getränken und Snacks und räumten Gläser und Geschirr beiseite, sobald der Tisch zu voll geworden war.

Und immer wird geputzt …

In Vorbereitung auf die große Frauentagsparty kamen am 02.03.2024 acht Frauen, zwei Männer und ein Knirps zum Großreinemachen in den Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Im Vorfeld hatten die Familien Schmölling und Feierbach die alten Tapeten, ungenutzten Rohre und Leitungen von den Wänden entfernt und ordentlich aufgeräumt. Die Helfenden putzten also hauptsächlich mit reichlich frischem Wasser den Boden, die Möbel und erstmals auch die neuen Fenster zum Hof. Mit nur einer kurzen Kaffeepause wurde zügig gearbeitet und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alle waren mit Eifer und Spaß bei der Sache. So geht die Arbeit doch schnell von der Hand!

Liebe Männer, schickt Eure Frauen, Kolleginnen, Verwandten und Bekannten nach Wuthenow. Schenkt ihnen eine Eintrittskarte, denn die ist viel wertvoller als Schnittblumen 😉